Die 31. UNIKA-Kunstmesse eröffnet in St. Ulrich

15.09.2025

Das Tenniscenter Runggaditsch in St. Ulrich (Arnariastr. 3) war Gastgeber der 31. UNIKA Kunstmesse, einer Veranstaltung, die jedes Jahr das Grödnertal in eine Bühne für Kunst, Kreativität und Tradition verwandelt. 

An der Messe 2025 nahmen 34 Bildhauer, Maler, Drechsler und Fotografen mit über 200 ausgestellten Werken teil - eine einmalige Gelegenheit, die Künstlerinnen und Künstler persönlich kennenzulernen, die Jahr für Jahr der Tradition neue Formen verleihen.

„Wir freuen uns außerordentlich, die Tore einer neuen Ausgabe unserer Messe zu öffnen“, sagte Matthias Kostner, Präsident von UNIKA. „Dieses Ereignis ermöglicht es uns, unsere Identität als Künstlerinnen und Künstler und als Gemeinschaft sichtbar zu machen. Kunst ist für uns kein isoliertes Schaffen, sie entspringt dem Dialog mit den Menschen, dem Territorium und unserer Geschichte. Gerade diese Lebendigkeit verleiht UNIKA ihre Einzigartigkeit und inspiriert uns, mit Enthusiasmus und Visionen in die Zukunft zu blicken.“

Die Eröffnungsveranstaltung, die am Mittwoch, den 10. September, stattfand, verzeichnete einen großen Publikumszuspruch und eröffnete offiziell die Ausgabe 2025. Im Rahmen der Veranstaltung fand eine Podiumsdiskussion statt, an der hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Kultur teilnahmen: André Comploi, Vertreter der Autonomen Provinz Bozen – Amt für ladinische Kultur; Tobias Nocker, Bürgermeister der Gemeinde St. Ulrich in Gröden; Filip Piccolruaz, Präsident der Provinzgruppe Künstlerisches Handwerk in der APA; sowie Matthias Kostner.

Im Verlauf des Abends wurden zudem die neuen Modellfiguren des Projekts Fans vorgestellt, renommierte Lindenholzskulpturen, die 2004 mit dem Südtirol Marketing Award ausgezeichnet wurden. Im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina werden die UNIKA-Künstlerinnen und -Künstler fünf neue Figuren erschaffen, die den olympischen Ringen und den fünf ladinischen Tälern gewidmet sind – ein Projekt, das Sport, Kunst und kulturelle Identität im offiziellen Cultural Olympiad – The Arts Programme harmonisch vereint.

Während der vier Messetage konnten die Besucherinnen und Besucher eine vielfältige und reiche Kunstschau erleben – zwischen innovativen Werken und solchen, die mit der Tradition in Dialog treten. Neben den Kreationen bereits bekannter Künstlerinnen und Künstler wurden auch neue Positionen präsentiert, die die Gegenwart mit originellen Ausdrucksformen interpretierten.

Besonders hervorzuheben ist in dieser Ausgabe die Präsentation zweier junger Künstler: Thomas Delazer (1996) mit dem Werk Roots aus Lindenholz sowie Damian Piazza (2005) mit Finland, gefertigt aus Zirbelkieferholz und Acryl.

Zu den Höhepunkten zählte die traditionelle UNIKA’s Long Night 2025: ein besonderer Abend, an dem Kunst, Poesie und Musik ein multisensorisches Kulturerlebnis boten.

Die UNIKA-Kunstmesse festigt damit ihre Position als eines der herausragendsten Ereignisse im kulturellen Leben Südtirols und gibt bereits den Termin für die nächste Ausgabe bekannt: vom 10. bis 13. September 2026.